Unser kompletter Proxmox-Aufbau
Home Assistant auf Proxmox klingt schnell nach Homelab und Serverraum. Bei uns steht dafür einfach ein kleiner Lenovo im Wohnzimmer. Darauf laufen Home Assistant OS, RaspberryMatic, Zigbee2MQTT, Grafana und weitere Dienste – getrennt, sparsam und über Jahre gewachsen.



„Proxmox ist bei uns nicht das Hobby neben dem Smart Home. Es ist einfach der Unterbau, damit mehrere wichtige Dienste sauber nebeneinander laufen können.“
Für wen ist dieser Aufbau interessant?
Ich fange gerade an
Du willst wissen, ob ein kleiner Mini-PC reicht und wie so ein Aufbau zuhause überhaupt aussieht.
Mit Folge #01 starten →Ich will Proxmox verstehen
VM, LXC, Ressourcen und Trennung – ohne unnötigen Server-Fachsprech.
Proxmox-Praxis öffnen →Ich habe schon ein System
Dann sind Backups, Speicher, Restore und die gewachsenen Schwachstellen wahrscheinlich spannender als die Installation.
Backup-Praxis öffnen →So ist unser System grob aufgebaut
Warum nicht einfach alles in Home Assistant?
Weil Home Assistant bei uns die Zentrale sein soll – aber nicht jede Spezialaufgabe selbst übernehmen muss. Zigbee2MQTT kümmert sich um Zigbee, RaspberryMatic um Homematic, Grafana um Langzeit-Auswertungen und Proxmox hält diese Bausteine voneinander getrennt. Fällt ein einzelner Dienst aus oder wird aktualisiert, muss nicht automatisch alles andere mit betroffen sein.
Die komplette Serie in sinnvoller Reihenfolge
Serverraum? Brauch ich nicht!
Der echte Rechner, zwei SSDs, USB-Funksticks und warum ein kleiner Wohnzimmer-PC für uns reicht.
Folge lesen → FOLGE #02Aus einer Kiste werden viele Rechner
Was Proxmox bei uns macht und warum VMs und LXC unterschiedliche Aufgaben bekommen.
Folge lesen → FOLGE #03Unsere wichtigsten Bewohner
Home Assistant, RaspberryMatic, Zigbee2MQTT und Grafana mit echten Ressourcenwerten.
Folge lesen → FOLGE #04Wie alles miteinander redet
Zigbee, MQTT, Homematic, ESPHome und InfluxDB/Grafana als echte Datenwege.
Folge lesen → FOLGE #05Speicher & Backups
System-SSD, Daten-SSD, USB-Festplatte, OpenMediaVault und die wichtige Restore-Frage.
Folge lesen → FOLGE #06Was kostet das digitale Zuhause?
Echte Strommessung, Jahresverbrauch, Kosten und ein Rechner mit eigenem Strompreis.
Folge lesen → FOLGE #07Was würden wir heute anders machen?
Der ehrliche Rückblick: Was bleibt, was würden wir neu planen und welche Altlasten sind sichtbar geworden?
Folge lesen → SERIENÜBERSICHTAlle Folgen auf einen Blick
Die kompakte Übersicht mit Reihenfolge und direktem Einstieg in jede Folge.
Zur Übersicht →Was wir heute wieder genauso machen würden
🔧 Würden wir sauberer planen
Häufige Fragen zu Home Assistant auf Proxmox
Ist Proxmox für Home Assistant sinnvoll?
Wenn nur Home Assistant laufen soll, ist Proxmox nicht zwingend nötig. Interessant wird es, wenn auf derselben Hardware zusätzlich RaspberryMatic, Zigbee2MQTT, Grafana, Datenbanken oder andere Dienste getrennt betrieben werden sollen. Genau dafür nutzen wir Proxmox.
Home Assistant als VM oder LXC?
Wir betreiben Home Assistant OS als VM. Damit läuft HAOS als vollständiges, eigenständiges System und lässt sich unabhängig von den anderen Diensten sichern, neu starten und aktualisieren.
Wie viel Leistung braucht der Proxmox-Rechner?
Unser Host ist ein kleiner Business-PC. In unserer realen Messung liegt die Leistungsaufnahme häufig im Bereich von etwa 12 bis 20 Watt; der Tagesverbrauch bewegt sich grob um 0,45 bis 0,48 kWh.
Braucht man dafür einen Serverraum?
Nein. Unser Rechner steht unauffällig im Wohnzimmer-Lowboard. Entscheidend sind für uns geringe Lautstärke, vernünftiger Stromverbrauch und zuverlässige Hardware – nicht Rack, USV-Turm und blinkende Serverfront.
Was ist wichtiger als möglichst viel Hardware?
Saubere Backups, nachvollziehbare Abhängigkeiten und eine Architektur, die man nach einem Jahr noch versteht. Mehr CPU und RAM helfen wenig, wenn nach einem Ausfall niemand mehr weiß, welcher USB-Stick zu welchem Dienst gehört.
Dann geh in die 7-teilige Praxis-Serie
Dort zeigen wir nicht nur das Endergebnis, sondern echte Screenshots, Messwerte, Entscheidungen und die Stellen, an denen wir heute anders planen würden.

