🖥️ Virtuelle Maschine (VM)
Eine VM verhält sich wie ein eigener Computer. Sie bekommt virtuelle Hardware und ihr eigenes Betriebssystem.
Bei uns zum Beispiel: Home Assistant, RaspberryMatic, OpenMediaVault und verschiedene Desktop-/Testsysteme.
← Zur Serienübersicht „Watt läuft bei uns?“
Unser Lenovo im Wohnzimmer ist nicht nur ein Home-Assistant-Rechner. Proxmox macht daraus eine ganze kleine Serverlandschaft – mit echten VMs und schlanken Linux-Containern.

Wir zeigen hier bewusst unser echtes System und keine Musterinstallation. Es ist über Jahre gewachsen, wurde umgebaut, erweitert und an vielen Stellen auch einfach ausprobiert. Genau deshalb eignet es sich gut, um zu erklären, was Proxmox zuhause eigentlich bringt.
Momentaufnahme aus unserer Proxmox-Oberfläche am 18.09.2026. Auslastungswerte schwanken natürlich laufend.

Beim Blick auf die Übersicht lag die CPU gerade nur bei rund 7 bis 10 Prozent, der RAM bei ungefähr 38 Prozent. Der kleine Rechner hat also trotz der vielen Aufgaben noch Luft. Genau das ist einer der Gründe, warum wir den ThinkCentre weiterverwenden, statt für jeden Dienst neue Hardware hinzustellen.

„Moment … die lange Liste links sind doch nicht wirklich alles einzelne Computer?“
Irgendwie schon. Willkommen in der Welt von VM und LXC.Eine VM verhält sich wie ein eigener Computer. Sie bekommt virtuelle Hardware und ihr eigenes Betriebssystem.
Bei uns zum Beispiel: Home Assistant, RaspberryMatic, OpenMediaVault und verschiedene Desktop-/Testsysteme.
Ein LXC ist deutlich schlanker. Er teilt sich den Linux-Kernel mit dem Host, bleibt aber als eigener Dienst sauber getrennt.
Bei uns zum Beispiel: Zigbee2MQTT, Grafana, Node-RED, Nginx und weitere kleine Helfer.

Der Lenovo ist das Haus. Proxmox ist die Hausverwaltung. VMs und Container sind die Wohnungen.
Unser Server ist längst mehr als eine reine Home-Assistant-Kiste. Sichtbar sind unter anderem diese Bausteine:

Daneben laufen weitere Netzwerk- und Infrastruktur-Dienste. Die vollständige interne Struktur, Zugangsdaten, IP-Adressen, Tokens oder Benutzerkonten veröffentlichen wir bewusst nicht. Für die Serie zeigen wir nur das, was zum Verständnis des Aufbaus nötig ist.
In der Proxmox-Liste sieht man auch ausgeschaltete Gäste. Das ist Absicht. Desktop-VMs, Testsysteme und Retro-Spielereien müssen nicht 24 Stunden am Tag laufen. Die wichtigen Smart-Home-Dienste sind Dauerläufer, andere Systeme werden nur gestartet, wenn wir sie wirklich brauchen.
Wenn wir an Grafana schrauben, muss Home Assistant nicht mit neu gestartet werden. Wenn wir einen neuen Dienst testen, bekommt er seinen eigenen Container. Und wenn etwas schiefgeht, können wir gezielt genau diesen einen Gast sichern, zurücksetzen oder neu aufbauen.
Das ist für uns der eigentliche Vorteil von Proxmox: Ein einziger leiser Rechner im Wohnzimmer übernimmt viele Aufgaben – aber die Software bleibt trotzdem ordentlich voneinander getrennt.
Warum läuft Home Assistant bei uns als VM? Warum steckt Zigbee2MQTT im Container? Und welche Dienste sind wirklich unverzichtbar?