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Serverraum?
Brauch ich nicht!
Unser kompletter Smart-Home-Server steht einfach im Wohnzimmer. Kein Rack, kein Techniktempel – sondern eine kleine, leise Lenovo-Kiste.


Das war nicht jahrelang geplant. Es hat sich einfach so ergeben. Unser Lenovo ThinkCentre M920 ist so leise, dass man ihn im Wohnzimmer praktisch nicht hört – und inzwischen läuft darauf ein großer Teil unseres digitalen Zuhauses.
🔌 Was hängt wirklich dran?
Der Server hängt per Kabel im Heimnetz – nicht per WLAN.
Die Funkbrücke zu unseren Homematic-Geräten.
Unser Zugang zur Zigbee-Welt mit Sensoren und Aktoren.
Für Backups und als Datengrab für OpenMediaVault.

Innen: zwei SSDs
SSD 1: System – hier wohnt Proxmox. SSD 2: Daten & Backup – zusätzlicher interner Speicher. Kein exotisches Storage-Cluster, sondern ein Aufbau, der bei uns zuhause gewachsen ist.


„Home Assistant, Homematic, Zigbee, Backups und ein NAS – alles in dieser kleinen Kiste?“
Ja. Der Trick heißt Virtualisierung.Aus einem Rechner werden viele
Auf dem ThinkCentre läuft Proxmox. Home Assistant bekommt sein eigenes virtuelles Zuhause, andere Dienste laufen getrennt in Linux-Containern. In den nächsten Folgen öffnen wir unseren echten Server und schauen uns VM für VM und LXC für LXC an.
Unser System – grob betrachtet
Lenovo ThinkCentre M920 → Proxmox → Home Assistant (HAOS) + LXC → Zigbee2MQTT · Mosquitto · ESPHome · InfluxDB · Grafana · OpenMediaVault · weitere Helfer
Keine Laborumgebung. Kein Beispielserver. Unser Haus. Unser Server. Unsere Daten.
Und was kostet das wirklich?
Das wäre nicht WATTZAHLS.DE, wenn wir nur über Technik reden und den Stromverbrauch vergessen würden. Also messen wir den Homeserver tatsächlich – nicht mit Datenblattwerten, sondern im laufenden Betrieb.


⚡ Was bedeutet das aufs Jahr?
Rechnet man beispielhaft mit 0,48 kWh pro Tag, landet der komplette Homeserver bei rund 175 kWh pro Jahr.
| Strompreis | ca. Kosten/Jahr |
|---|---|
| 0,30 €/kWh | ≈ 53 € |
| 0,35 €/kWh | ≈ 61 € |
Das ist eine Hochrechnung aus dem gemessenen Tagesverbrauch und kein garantierter Jahreswert. Backups, Updates, Lastspitzen und ausgeschaltete Testsysteme verändern den Verbrauch.
Für uns ist genau das der interessante Vergleich: Auf dieser einen kleinen Kiste laufen Home Assistant, Proxmox, mehrere VMs und LXC sowie diverse Netzwerk- und Datendienste. Später in der Serie schauen wir uns noch genauer an, welche Dienste wie viel Leistung brauchen – und wo sich Strom sparen lässt.
Proxmox – aus einem Rechner werden viele
Welche VMs und LXC laufen bei uns wirklich – und warum ist die Trennung so praktisch?

