WATTZAHLS.DEEnergie. Einfach. Machbar.
Echte Daten.
Echte Erfahrungen.
Echt zuhause.
ENERGIE VERSTEHEN. KOSTEN SENKEN. ZUHAUSE WOHLFÜHLEN.
⚡Strom,♨Heizung,⌂& Smart Homeeinfach erklärt

Praxisnahes Wissen, echte Messwerte und Erfahrungen – verständlich erklärt auf WATTZAHLS.DE.

Felix, das WATTZAHLS.DE-Maskottchen

← Zur Serienübersicht „Watt läuft bei uns?“

NEUE SERIE · WATT LÄUFT BEI UNS? #01

Serverraum?
Brauch ich nicht!

Unser kompletter Smart-Home-Server steht einfach im Wohnzimmer. Kein Rack, kein Techniktempel – sondern eine kleine, leise Lenovo-Kiste.

Felix, WATTZAHLS.DE Maskottchen
Unser Lenovo ThinkCentre Proxmox-Server steht unauffällig im Wohnzimmer-Lowboard zwischen der normalen Unterhaltungselektronik
Unser Serverraum in echt: das Wohnzimmer. Der Lenovo steht einfach im Lowboard – ohne Rack, ohne eigenen Technikraum und im Alltag praktisch unauffällig.

Das war nicht jahrelang geplant. Es hat sich einfach so ergeben. Unser Lenovo ThinkCentre M920 ist so leise, dass man ihn im Wohnzimmer praktisch nicht hört – und inzwischen läuft darauf ein großer Teil unseres digitalen Zuhauses.

🔌 Was hängt wirklich dran?

🌐 Gigabit-LAN
Der Server hängt per Kabel im Heimnetz – nicht per WLAN.
📡 Homematic USB-Stick
Die Funkbrücke zu unseren Homematic-Geräten.
🟣 Zigbee2MQTT USB-Stick
Unser Zugang zur Zigbee-Welt mit Sensoren und Aktoren.
💾 USB-Festplatte
Für Backups und als Datengrab für OpenMediaVault.
Lenovo ThinkCentre Homeserver im Wohnzimmer-Lowboard neben Receiver und Lautsprecher
Kein gestelltes Homelab-Foto: So steht der Homeserver tatsächlich bei uns. Der Platz hat sich einfach ergeben – und weil die Kiste leise läuft, gibt es keinen Grund für einen eigenen Serverraum.

Innen: zwei SSDs

SSD 1: System – hier wohnt Proxmox. SSD 2: Daten & Backup – zusätzlicher interner Speicher. Kein exotisches Storage-Cluster, sondern ein Aufbau, der bei uns zuhause gewachsen ist.

Detailansicht des kleinen Lenovo ThinkCentre Homeservers im Wohnzimmer
Kleine Kiste, ziemlich viele Aufgaben: Dieser Lenovo ist die Basis für Proxmox, Home Assistant und unsere weiteren Dienste.
Felix denkt nach
🐾 Felix fragt:

„Home Assistant, Homematic, Zigbee, Backups und ein NAS – alles in dieser kleinen Kiste?“

Ja. Der Trick heißt Virtualisierung.

Aus einem Rechner werden viele

Auf dem ThinkCentre läuft Proxmox. Home Assistant bekommt sein eigenes virtuelles Zuhause, andere Dienste laufen getrennt in Linux-Containern. In den nächsten Folgen öffnen wir unseren echten Server und schauen uns VM für VM und LXC für LXC an.

Unser System – grob betrachtet

Lenovo ThinkCentre M920 → Proxmox → Home Assistant (HAOS) + LXC → Zigbee2MQTT · Mosquitto · ESPHome · InfluxDB · Grafana · OpenMediaVault · weitere Helfer

Keine Laborumgebung. Kein Beispielserver. Unser Haus. Unser Server. Unsere Daten.

Und was kostet das wirklich?

Das wäre nicht WATTZAHLS.DE, wenn wir nur über Technik reden und den Stromverbrauch vergessen würden. Also messen wir den Homeserver tatsächlich – nicht mit Datenblattwerten, sondern im laufenden Betrieb.

16 WMomentaufnahme der aktuellen Leistungsaufnahme
≈ 0,48 kWhVerbrauch eines typischen Tages in unserer Messung
Home-Assistant-Messung unseres Homeservers mit aktuell 16 Watt Leistungsaufnahme
Kein Laborwert: Home Assistant zeigt in dieser Momentaufnahme 16 Watt. Im Tagesverlauf liegt der Server häufig im Bereich um 12 bis 20 Watt, mit kurzen Lastspitzen.
Home-Assistant-Verlauf des täglichen Energieverbrauchs unseres Homeservers mit rund 0,48 Kilowattstunden pro Tag
Der Tagesverbrauch bewegt sich in unserer aktuellen Messreihe grob um 0,45 bis 0,48 kWh. Im gezeigten Zeitraum liegt „Yesterday“ bei etwa 0,48 kWh.

⚡ Was bedeutet das aufs Jahr?

Rechnet man beispielhaft mit 0,48 kWh pro Tag, landet der komplette Homeserver bei rund 175 kWh pro Jahr.

Strompreisca. Kosten/Jahr
0,30 €/kWh≈ 53 €
0,35 €/kWh≈ 61 €

Das ist eine Hochrechnung aus dem gemessenen Tagesverbrauch und kein garantierter Jahreswert. Backups, Updates, Lastspitzen und ausgeschaltete Testsysteme verändern den Verbrauch.

Für uns ist genau das der interessante Vergleich: Auf dieser einen kleinen Kiste laufen Home Assistant, Proxmox, mehrere VMs und LXC sowie diverse Netzwerk- und Datendienste. Später in der Serie schauen wir uns noch genauer an, welche Dienste wie viel Leistung brauchen – und wo sich Strom sparen lässt.

Jetzt online: #02

Proxmox – aus einem Rechner werden viele

Welche VMs und LXC laufen bei uns wirklich – und warum ist die Trennung so praktisch?

Folge #02 lesen →