SSD 1 · System
Hier liegt Proxmox als Basis unseres Hosts. Diese SSD ist für das eigentliche Serversystem zuständig.
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Zwei interne SSDs, eine USB-Festplatte und OpenMediaVault: Unser Aufbau ist nicht aus einem Rechenzentrumskatalog entstanden – sondern Schritt für Schritt zuhause.

Ein Homeserver ist erst dann wirklich praktisch, wenn nicht bei jedem Defekt alles von vorne aufgebaut werden muss. Deshalb trennen wir System, Daten und Sicherungen soweit es in unserem gewachsenen Aufbau sinnvoll ist.

„Wenn die System-SSD morgen kaputtgeht – ist dann unser komplettes Smart Home weg?“
Genau deshalb liegen System, Daten und Backups nicht einfach nur in einem einzigen Topf.Hier liegt Proxmox als Basis unseres Hosts. Diese SSD ist für das eigentliche Serversystem zuständig.
Die zweite interne SSD schafft zusätzlichen Platz für Daten und Sicherungen. Sie entlastet die Systemplatte und trennt Aufgaben.
Die externe USB-Festplatte dient bei uns als Backup-Ziel und Datengrab. OpenMediaVault nutzt sie für größere Datenbestände.
Sie ist günstig, groß und für Backups deutlich besser geeignet als die System-SSD mit denselben Sicherungen vollzuschreiben. Außerdem lässt sich ein Backup-Ziel leichter austauschen oder separat behandeln.
Bei Diebstahl, Brand, Überspannung oder einem schweren Bedienfehler können Host und angeschlossene Backup-Platte gleichzeitig betroffen sein. Unser Aufbau schützt also gut gegen viele alltägliche Defekte – aber nicht gegen jedes denkbare Szenario.
Eine Sicherungsdatei zu besitzen beruhigt. Entscheidend ist aber, ob man damit tatsächlich wieder starten kann. Deshalb gehört für uns zur Serie nicht nur „Backup läuft“, sondern auch die Frage: Wie bekommen wir Home Assistant, RaspberryMatic oder einen LXC nach einem Ausfall wieder zurück?
Der nächste Schritt wäre eine zusätzliche Kopie, die nicht dauerhaft am selben Host hängt – beispielsweise auf einem anderen Gerät oder an einem anderen Ort. Das klassische 3-2-1-Prinzip ist dabei eine gute Orientierung: mehrere Kopien, unterschiedliche Speichermedien und mindestens eine Kopie außerhalb des eigentlichen Systems.
Wir zeigen bewusst keine internen Pfade, Freigabenamen, Zugangsdaten oder konkreten Backup-Ziele. Für die Erklärung reicht die Architektur – die Sicherheitsdetails bleiben privat.
Systemplatte kaputt? Ärgerlich. Keine Sicherung? Richtig ärgerlich. Unser Ziel ist deshalb nicht, Hardware unkaputtbar zu machen – sondern einen Defekt möglichst langweilig zu machen.
Wir nehmen unsere echten Messwerte und rechnen aus, was Lenovo, Dauerbetrieb, Peaks und Backups übers Jahr tatsächlich kosten.