Aus Watt werden Antworten.
Keine Tabellenakrobatik. Werte eingeben, Ergebnis sehen und entscheiden, ob sich eine Änderung wirklich lohnt.
Wenn zwei Geräte nicht dieselbe Sprache sprechen.
Unser erstes Hardware-Projekt: AEG Hob²Hood per IR empfangen und eine Falmec Down Draft über 433 MHz steuern – mit Sonoff RF Bridge R2, Tasmota, Portisch und Home Assistant.
Wir bauen diese Sammlung weiter aus. Ziel: typische Energiefragen in weniger als einer Minute mit eigenen Zahlen beantworten.
Welcher WATT-LAB-Rechner passt zu deiner Frage?
Watt allein sagt fast nie, was ein Gerät wirklich kostet. Entscheidend sind immer Leistung, Laufzeit und Strompreis. Deshalb sind die Rechner im WATT-LAB nach Alltagssituationen getrennt: Dauerläufer rechnet man anders als einen Wasserkocher, und eine Kaufentscheidung anders als eine reine Verbrauchsfrage.
Willst du ein einzelnes Gerät komplett durchrechnen, nutze den Stromkosten-Rechner. Für kurze Anwendungen wie Föhn, Wasserkocher oder Werkzeug ist Kosten pro Nutzung verständlicher. Bei Dauerverbrauch hilft der Standby-Rechner; für eine Kaufentscheidung ist der Amortisations-Rechner die richtige Wahl.
So rechnet WATT-LAB
Die Grundrechnung ist immer dieselbe: Watt werden durch 1.000 geteilt, damit daraus Kilowatt werden. Multipliziert mit den Betriebsstunden ergibt das den Energieverbrauch in Kilowattstunden. Erst danach kommt dein Strompreis ins Spiel. Ein Gerät mit 2.000 Watt kann deshalb günstiger sein als ein 20-Watt-Gerät, wenn es nur wenige Minuten statt rund um die Uhr läuft.
Beispiel: 10 Watt Dauerleistung ergeben bei 24 Stunden am Tag rund 87,6 kWh im Jahr. Bei 35 Cent pro kWh sind das etwa 30,66 Euro. Ein 2.000-Watt-Wasserkocher, der täglich fünf Minuten läuft, kommt dagegen trotz der hohen Leistung nur auf einen Bruchteil dieser Laufzeit.
Typenschild oder Messwert?
Für eine erste Abschätzung reicht die Leistungsangabe des Herstellers. Für realistische Ergebnisse ist ein Messwert besser. Viele Geräte takten, regeln herunter oder wechseln zwischen Aktiv-, Bereitschafts- und Ruhephasen. Kühlschrank, Backofen, Wärmepumpe, Fernseher oder PC ziehen deshalb nicht dauerhaft ihre maximale Nennleistung.
Bei kurzen Geräten misst du am besten einen kompletten Vorgang. Bei Dauerläufern ist eine Messung über mehrere Stunden oder einen ganzen Tag aussagekräftiger. So vermeidest du, einen zufälligen Momentwert auf ein ganzes Jahr hochzurechnen.
Was die Rechner bewusst nicht versprechen
WATT-LAB liefert eine nachvollziehbare Kostenrechnung aus deinen Eingaben – keine erfundene Genauigkeit. Verhalten, Programme, Temperatur, Auslastung und Standby-Zustände können den realen Verbrauch verändern. Deshalb zeigen die Rechner nicht nur ein Euro-Ergebnis, sondern auch die zugrunde liegenden kWh. So kannst du die Rechnung mit einem echten Messwert später leicht überprüfen.
Felix-Tipp: Fang bei Geräten an, die lange laufen. Ein paar Watt Unterschied bei einem 24/7-Verbraucher sind oft interessanter als hunderte Watt bei einem Gerät, das nur wenige Minuten benutzt wird.

