Der faire Vergleich ist „pro gleiche Mahlzeit“
Airfryer und Backofen lassen sich nur sinnvoll vergleichen, wenn Menge und Garergebnis ähnlich sind. Ein Airfryer kann für eine kleine Portion deutlich weniger Energie benötigen, weil sein Garraum klein ist und die Aufheizzeit kurz bleibt. Werden für dieselbe Menge aber zwei oder drei Durchgänge nötig, kann dieser Vorteil schrumpfen.
Vorheizen gehört in die Zeit
Beim Backofen wird häufig nur die eigentliche Backzeit betrachtet. Für einen fairen Vergleich muss die Aufheizphase mitgerechnet werden, sofern sie für das Gericht erforderlich ist. Beim Airfryer gilt dasselbe: Wenn du vorheizt, gehört auch diese Zeit in den Verbrauch.
Am besten mit kWh statt Nennleistung vergleichen
Wenn du beide Geräte messen kannst, notiere die Energie eines kompletten Vorgangs. Damit werden Taktung und Leistungsregelung automatisch berücksichtigt. Dann kannst du statt geschätzter Wattwerte die gemessenen kWh pro Mahlzeit vergleichen. Für die Einzelkosten des Airfryers findest du zusätzlich den Airfryer-Kostenrechner, für den Ofen den Backofen-Rechner.