„Ein PV-Speicher sollte morgens möglichst voll sein.“
Volle Batterie klingt erstmal gut. An einem sonnigen Tag kann sie aber genau dann keinen Solarüberschuss mehr aufnehmen, wenn mittags am meisten davon da ist.
URTEIL: KOMMT DRAUF AN
Warum „morgens voll“ oft nicht clever ist
Lädt der Speicher gleich am Morgen vollständig, fehlt später Kapazität für die hohe PV-Erzeugung rund um Mittag. Die HTW Berlin empfiehlt deshalb prognosebasiertes Laden: Der Speicher nimmt morgens nicht sofort jeden Überschuss auf, sondern hebt sich gezielt Platz für spätere Solarspitzen auf.
Das kann außerdem die Zeit bei sehr hohem Ladezustand verkürzen. Laut HTW Berlin wirkt sich das positiv auf die Lebensdauer aus und kann gleichzeitig helfen, Einspeisespitzen zu reduzieren.
Wann morgens voll trotzdem sinnvoll sein kann
Wenn kaum PV-Ertrag erwartet wird, ein hoher Verbrauch bevorsteht oder Strom in einem günstigen Tarifzeitfenster geladen werden kann, kann ein hoher Ladezustand am Morgen sinnvoll sein. Es gibt also keine pauschal richtige Uhrzeit.
Felix sagt
Der Speicher soll nicht einfach voll sein – er soll zur richtigen Zeit genug Energie und genug freien Platz haben. Genau deshalb sind Wetterprognose, erwarteter Hausverbrauch und Strompreis wichtiger als die Uhrzeit allein.
Passt genau zum Speicherkapitän
Genau hier setzt unser Speicherkapitän an: Ziel-SOC statt stumpf 100 %, günstige Ladefenster nutzen und gleichzeitig Platz für die Sonne lassen.