Gefriergeräte richtig messen
Auch ein Gefrierschrank arbeitet nicht mit konstanter Leistung. Der Kompressor taktet, und nach Türöffnungen oder dem Einlagern ungefrorener Lebensmittel läuft er zeitweise länger. Eine Messung über mehrere Tage ist deshalb deutlich belastbarer als ein einzelner Wattwert.
Aufstellort und Vereisung spielen mit
Warme Umgebung, schlechte Belüftung und stärkere Eisbildung erhöhen den Energiebedarf. Ein Gerät im kühlen Keller kann sich anders verhalten als dasselbe Modell in einer warmen Küche. Für einen Vergleich solltest du deshalb möglichst unter normalen Alltagsbedingungen messen und nicht direkt nach dem Abtauen oder Befüllen.
Alt gegen neu: erst rechnen
Aus 300 kWh Altgerät und 150 kWh Neugerät werden bei 35 Cent/kWh rund 52,50 Euro Unterschied pro Jahr. Ob das einen Austausch wirtschaftlich macht, hängt vom Kaufpreis und der erwarteten Nutzungsdauer ab. Genau dafür kannst du die jährliche Ersparnis im Amortisations-Rechner weiterverwenden.