DIE WICHTIGSTE ENTSCHEIDUNG
Es gibt nicht die eine Sprachsteuerung.
Home Assistant trennt Mikrofon, Spracherkennung, Befehlsverarbeitung und Sprachausgabe voneinander. Genau deshalb hast du die Wahl: günstig oder komfortabel, lokal oder Cloud, fertige Hardware oder Eigenbau, feste Befehle oder KI. Wir zeigen in der Serie nicht nur wie etwas eingerichtet wird, sondern auch wann welcher Weg sinnvoll ist.
0 € EXTRA · ZUM TESTEN📱 Handy oder Tablet
Assist lässt sich direkt in Home Assistant und auf dem Smartphone nutzen. Ideal, um Sprachsteuerung auszuprobieren, bevor du Hardware kaufst. Auf Android ist inzwischen auch lokale Wake-Word-Erkennung möglich.
- kein zusätzliches Sprachgerät nötig
- gut für erste Tests
- nicht in jedem Raum so bequem wie ein festes Gerät
Einfach ★★★★★Kosten ★★★★★Komfort ★★★☆☆
UNSER EINFACHER HARDWARE-WEG🎙️ Home Assistant Voice Preview Edition
Fertige Sprachhardware speziell für Home Assistant: zwei Mikrofone, Lautsprecher, Wake Word direkt auf dem Gerät und einfacher Einrichtungsassistent. Die offizielle UVP liegt derzeit bei 59 €.
- auspacken, USB-C anschließen, einrichten
- lokale oder Cloud-Sprachverarbeitung möglich
- guter Einstieg ohne Bastelprojekt
Einfach ★★★★★Kosten ★★★★☆Flexibilität ★★★★☆
VORHANDENE HARDWARE NUTZEN🔊 Alexa & Co.
Wer bereits Echo-Geräte besitzt, muss sie nicht sofort ersetzen. Home Assistant kann Geräte über Alexa steuern lassen; besonders einfach wird die Anbindung über Home Assistant Cloud. Wir zeigen aber auch klar, was dabei außerhalb deines Hauses verarbeitet wird.
- bestehende Lautsprecher weiterverwenden
- geringe Einstiegskosten
- weniger lokal und weniger offen als Assist-Hardware
Einfach ★★★★☆Neu kaufen ★★★★★Privatsphäre ★★☆☆☆
BASTELN & SPAREN🛠️ ESPHome-Sprachsatellit
Mit ESP32-S3-basierter Hardware und ESPHome kannst du eigene Sprachgeräte bauen. Mikrofon, Lautsprecher, Gehäuse und Zusatzsensoren bestimmst du selbst. Günstig und flexibel – aber nicht unser allererster Anfänger-Schritt.
- sehr flexibel und offen
- Wake Word direkt auf geeigneter Hardware
- Mikrofonqualität und Aufbau machen einen großen Unterschied
Einfach ★★☆☆☆Bastelfaktor ★★★★★Flexibilität ★★★★★
KOMPLETT LOKAL · SCHLANK🏠 Speech-to-Phrase + Piper
Für typische Smart-Home-Befehle kann Home Assistant Sprache vollständig lokal und auch auf schwächerer Hardware verarbeiten. Speech-to-Phrase konzentriert sich bewusst auf bekannte Hausbefehle statt auf freie Diktate.
- Sprachdaten bleiben zuhause
- schnell und ressourcenschonend
- weniger freie Sprache als bei vollständiger Spracherkennung
Privatsphäre ★★★★★Hardwarebedarf ★★★★☆Freie Sprache ★★☆☆☆
KOMPLETT LOKAL · FLEXIBEL🧠 Whisper + Piper
Whisper wandelt freie Sprache lokal in Text um, Piper spricht Antworten wieder aus. Das ist deutlich flexibler, benötigt für schnelle Reaktionen aber mehr Rechenleistung als Speech-to-Phrase.
- freie Spracherkennung ohne Cloud möglich
- ideal mit stärkerem Mini-PC
- mehr CPU-Last und Strombedarf
Privatsphäre ★★★★★Flexibilität ★★★★★Hardwarebedarf ★★☆☆☆
EINFACHER CLOUD-WEG☁️ Home Assistant Cloud
Die Sprachverarbeitung kann an Home Assistant Cloud ausgelagert werden. Das entlastet kleine Home-Assistant-Systeme und ist besonders für Anfänger bequem. Dafür benötigt die Sprachsteuerung eine Internetverbindung.
- wenig lokale Rechenleistung nötig
- einfache Einrichtung
- laufende Cloud-Kosten und Internetabhängigkeit
Einfach ★★★★★Hardwarebedarf ★★★★★Offline ★☆☆☆☆
DIE SPÄTERE AUSBAUSTUFE🤖 Assist + KI / LLM
Ein Sprachmodell kann natürliche Wünsche interpretieren: statt eines exakt formulierten Befehls sagst du zum Beispiel „Mach es hier gemütlich“. Das kann über Cloud-KI oder ein lokales LLM erfolgen. Zugriff bekommt die KI nur auf das, was wir bewusst freigeben.
- natürlichere Gespräche und komplexere Wünsche
- lokale und externe KI-Modelle möglich
- Berechtigungen, Kosten und Sicherheit werden ein eigenes Thema
Wow-Faktor ★★★★★Einfach ★★★☆☆Kontrolle wichtig ★★★★★
1Watt hast du gesagt?
Welche technischen Wege gibt es und welcher passt zu deinem Zuhause?
Du bist hier ✓2Hallo Haus!
Assist ohne Zusatzhardware testen und den ersten Sprachbefehl ausführen.
Folge 2 öffnen →3Damit das Haus dich versteht
Gerätenamen, Räume, Aliase und freigegebene Entitäten richtig aufbauen.
Folge 3 öffnen →4Handy hört mit
Assist auf Android und die lokale Wake-Word-Erkennung sinnvoll einsetzen.
Folge 4 öffnen →5Die fertige Lösung
Home Assistant Voice Preview Edition einrichten und im Alltag testen.
Folge 5 öffnen →6Alexa darf bleiben
Vorhandene Sprachlautsprecher einordnen, anbinden und Grenzen verstehen.
Vorhandenes weiter nutzen7Ganz lokal, bitte!
Speech-to-Phrase und Piper: schnelle Hausbefehle ohne Cloud.
Datenschutz + wenig Hardware8Ich will frei sprechen
Whisper + Piper lokal betreiben und den Hardwarebedarf verstehen.
Lokale Vollversion9Felix baut ein Sprachrohr
ESPHome-Sprachsatellit: Mikrofon, Lautsprecher, Wake Word und Gehäuse.
Der Bastelweg10Zwei Zauberwörter
Wake Words und unterschiedliche Pipelines für lokal, Cloud oder zwei Sprachen.
Mehrere Assistenten11Filmabend!
Eigene Sätze, Szenen, Skripte und Automationen per Sprache starten.
Aus einem Wort wird ein Ablauf12Mach's gemütlich
KI und LLMs: natürliche Sprache, Berechtigungen, Kosten und lokale Alternativen.
Die clevere Ausbaustufe13Watt hört mein Haus?
Datenschutz, Cloud, Mikrofon-Stummschaltung und sichere Freigaben.
Vertrauen statt Blindflug14Wenn Felix dich falsch versteht
Fehler systematisch finden: Wake Word, Mikrofon, STT, Geräte-Namen oder Automationen.
Fehlersuche ohne Gefrickel