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FOLGE 2 · HALLO HAUS!

Dein erster Home-Assistant-Sprachbefehl – ohne neue Hardware

Bevor wir Sprachboxen kaufen, Mikrofone löten oder lokale KI installieren, testen wir erst einmal das, was schon da ist: Home Assistant Assist. Dafür reicht dein vorhandenes Handy, Tablet oder der Browser.

Ziel dieser Folge: Ein Gerät erst per Text und danach per Sprache steuern – und verstehen, wo es hakt, wenn etwas nicht funktioniert.

Felix zeigt den ersten Sprachbefehl in Home Assistant
Felix denkt nach
🐶 Felix-Regel: Erst tippen, dann sprechen.

Wenn der Textbefehl schon nicht funktioniert, bringt uns ein besseres Mikrofon gar nichts. Erst muss Home Assistant wissen, welches Gerät du meinst. Danach testen wir die Stimme.

DU BRAUCHST

Für diesen Test musst du nichts kaufen

Kosten dieser Folge: 0 € zusätzliche Hardware. Ob die Spracherkennung lokal oder über einen Cloud-Dienst läuft, hängt von deiner Assist-Pipeline ab. Das zerlegen wir in den späteren Folgen.

SCHRITT 1

Assist öffnen

Öffne dein Home-Assistant-Dashboard. Oben rechts findest du das Assist-Symbol. Öffne Assist. Auf Android und iOS kannst du alternativ in der Home-Assistant-App oben rechts über das Drei-Punkte-Menü Assist wählen.

Wir benutzen zuerst die Texteingabe. Damit testen wir die Logik, noch bevor Spracherkennung ins Spiel kommt.

ERSTER TESTSATZ
„Schalte das Küchenlicht ein.“

Natürlich nimmst du ein Gerät, das bei dir wirklich existiert. Für den ersten Versuch bitte keine Szene, keine komplizierte Automation und keine fünf Geräte gleichzeitig.

SCHRITT 2

Hat der Textbefehl funktioniert?

✅ Ja

Perfekt. Home Assistant versteht den Gerätenamen und darf das Gerät steuern. Jetzt können wir die Stimme testen.

❌ Nein

Noch nicht an Mikrofon oder Spracherkennung herumstellen. Prüfe zuerst Gerätenamen, Bereich und ob das Gerät für Assist freigegeben ist.

Ein Name wie „Deckenlicht Küche“ ist für Menschen besser als light.kitchen_ceiling_2. Genau diese saubere Benennung bauen wir in Folge 3 systematisch auf.

SCHRITT 3

Jetzt denselben Satz sprechen

Öffne auf deinem Handy die Home Assistant Companion App und starte Assist. Wenn deine Assist-Pipeline Spracheingabe unterstützt, sprich genau denselben Satz wie eben.

„Schalte das Küchenlicht ein.“

Wichtig: Wir ändern absichtlich nichts am Satz. So vergleichen wir Text und Sprache direkt miteinander.

SCHRITT 4

Aus dem Ergebnis lernen

Text funktioniert, Sprache nicht: Dann liegt das Problem sehr wahrscheinlich vor der eigentlichen Home-Assistant-Befehlslogik – also bei Mikrofon, Sprache-zu-Text, Spracheinstellung oder Assist-Pipeline.

Text und Sprache funktionieren: Glückwunsch. Damit hast du bereits einen echten Home-Assistant-Sprachassistenten – ganz ohne neue Sprachbox.

Beides funktioniert nicht: Dann kümmern wir uns zuerst um Namen, Bereiche und Freigaben. Genau das kommt in Folge 3.

📱 Android kann inzwischen noch mehr

Auf aktuellen Versionen der Home Assistant Companion App kann Android Assist sogar per lokal erkanntem Wake Word starten. Home Assistant nennt dafür unter anderem „Hey Nabu“, „Hey Jarvis“ und „Hey Mycroft“. Die Erkennung läuft auf dem Handy; erst nach erkanntem Wake Word wird die eigentliche Assist-Sitzung gestartet. Das kostet allerdings spürbar Akku – deshalb kommt das erst in unserer eigenen Handy-Folge.

🍎 Und iPhone?

Auch auf iPhone und iPad steht Assist in der Companion App zur Verfügung. Zusätzlich lässt sich Assist über Apple-Kurzbefehle, Sperrbildschirm, Kontrollzentrum oder – je nach Gerät – die Aktionstaste starten. Für unseren ersten Test reicht aber die Companion App völlig aus.

KI-PROMPT ZUM KOPIEREN

Wenn dein erster Test nicht klappt

Ich bin Home-Assistant-Anfänger und teste gerade Assist.

Mein Testbefehl:
[Hier deinen Satz eintragen]

Das Gerät heißt in Home Assistant:
[Gerätename]

Der Bereich ist:
[z. B. Küche]

Ergebnis per Texteingabe:
[funktioniert / funktioniert nicht]

Ergebnis per Sprache:
[funktioniert / funktioniert nicht / Spracheingabe noch nicht eingerichtet]

Bitte hilf mir Schritt für Schritt.
Wichtig:
- prüfe zuerst Gerätenamen, Bereich und Assist-Freigabe,
- unterscheide klar zwischen Home-Assistant-Logik und Spracherkennung,
- gib mir immer nur den nächsten sinnvollen Prüfschritt,
- ändere nicht mehrere Dinge gleichzeitig,
- erkläre Fachbegriffe einfach.
Aktueller Home-Assistant-Stand

Assist ist direkt in Home Assistant eingebaut und lässt sich in der Companion App sowie auf spezieller Voice-Hardware verwenden. Home Assistant dokumentiert für Android und Apple-Geräte den Start von Assist direkt aus der App. Android unterstützt zusätzlich experimentelle lokale Wake-Word-Erkennung auf dem Gerät.

Home Assistant: Assist ↗
Assist auf Android ↗
Assist auf Apple-Geräten ↗

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