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Felix, das WATTZAHLS.DE-Maskottchen
🏠 SMART HOME IN DER PRAXIS

Haus leer?
Dann darf Home Assistant handeln.

Anwesenheit ist mehr als „Handy da oder nicht“. Richtig aufgebaut wird daraus eine zentrale Information für Staubsauger, Heizung, Warmwasser, Kameras und viele weitere Automationen.

Felix als Polizist erklärt Anwesenheit in Home Assistant
👮 Felix kontrolliert erst – dann wird automatisiert

Die wichtigste Regel: Eine einzelne kurze Abwesenheit sollte nicht sofort das ganze Haus umschalten. Wir trennen deshalb Erkennen und Handeln.

SCHRITT 1

Home Assistant muss wissen, wer zu Hause ist

Die Basis kann die Home-Assistant-App auf den Smartphones sein. Jeder Person wird ein Geräte-Tracker zugeordnet. Daraus ergibt sich die Person-Anwesenheit und schließlich die Anzahl der Personen in zone.home.

Faustregel: zone.home < 1 bedeutet: Home Assistant sieht aktuell niemanden zu Hause.

⚠️ Nicht aus „zone.home = 0“ sofort „Haus leer!“ machen

GPS, WLAN oder das Smartphone können kurzzeitig verspätet reagieren. Für wichtige Aktionen ist deshalb eine Verzögerung oder eine zweite Bedingung sinnvoll.

SCHRITT 2

Aus einem Messwert wird ein verlässlicher Zustand

Für einfache Fälle reicht eine „für“-Zeit: Erst wenn niemand beispielsweise 5 oder 10 Minuten zu Hause erkannt wurde, gilt die Abwesenheit für die Automation als bestätigt. Bei kritischen Aktionen können Türkontakt, Alarmstatus oder weitere Präsenzsensoren zusätzlich plausibilisieren.

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Staubsauger

Nur starten, wenn wirklich niemand da ist – und nur, wenn seit der letzten Reinigung genügend Zeit vergangen ist.

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Heizung

Bei bestätigter Abwesenheit absenken. Bei Rückkehr wieder auf den gewünschten Normalbetrieb wechseln.

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Warmwasser

Während längerer Abwesenheit den Sollwert reduzieren und bei Rückkehr wieder herstellen.

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Kamera

Bewegungsereignisse bei leerem Haus anders behandeln – etwa Snapshot oder Video senden, statt im Alltag jede Bewegung zu melden.

SCHRITT 3

Nicht viermal dieselbe Logik bauen

Bei mehreren Anwendungen lohnt sich ein zentraler Helfer wie „Haus abwesend“. Eine einzige Automation setzt diesen Zustand zuverlässig. Staubsauger, Heizung und Benachrichtigungen reagieren anschließend nur noch darauf. Ändert sich später die Erkennung, muss sie nur an einer Stelle angepasst werden.

🏠 So läuft es bei WATTZAHLS.DE

Bei uns wird Anwesenheit bereits praktisch genutzt: Der Staubsauger darf bei Abwesenheit und passendem Reinigungsintervall losfahren. Die Heizung kann bei Abwesenheit reduziert und das Warmwasser abgesenkt werden. Bei Rückkehr werden die gewünschten Werte wiederhergestellt. Genau solche Verknüpfungen machen aus einzelnen Smart-Home-Geräten ein System.

SCHRITT 4

Rückkehr genauso sorgfältig behandeln

Eine gute Abwesenheitsautomation braucht immer den Rückweg. Wer Heizung, Warmwasser oder Alarmzustände verändert, muss festlegen, was bei der ersten zurückkehrenden Person passieren soll. Besonders wichtig: vorherige Sollwerte nicht unnötig überschreiben.

Felix-Regel: Erst beobachten, dann schalten.

Neue Anwesenheitslogik zunächst einige Tage nur protokollieren oder eine Benachrichtigung auslösen lassen. Erst wenn „Haus leer“ und „jemand zurück“ zuverlässig erkannt werden, Heizung, Alarm oder andere wichtige Funktionen automatisch schalten.

➡️ Der passende nächste Praxisschritt

Beim Saugroboter-Praxisfall nutzen wir Abwesenheit bereits als Startbedingung. Als Nächstes können wir daraus eine konkrete, nachbaubare Home-Assistant-Automation mit Helfer, Verzögerung und Rückkehrlogik machen.