Was die KI sieht
Raumtemperaturen, AuĂentemperatur, Fensterkontakte, Belegung, Vorlauf, Pumpenleistung und Solar-/Kollektordaten liefern das Bild vom Haus.
Unsere Heizungs-KI ist die letzte Ausbaustufe â und sie baut auf einer bereits smarten Heizungssteuerung auf. Erst wenn Thermostate, Sensoren, Zeitprogramme und die Heizungsanbindung zuverlĂ€ssig laufen, kommt die lernende Ebene dazu: messen, lernen, vorhersagen â und erst dann vorsichtig eingreifen.
Raumtemperaturen, AuĂentemperatur, Fensterkontakte, Belegung, Vorlauf, Pumpenleistung und Solar-/Kollektordaten liefern das Bild vom Haus.
Die Raumtemperatur mehrere Stunden vorauszuschÀtzen und dabei zu erkennen, wann Sonne, Kamin, Heizung oder offene Fenster die Entwicklung verÀndern.
Bevor etwas automatisch verstellt wird, lĂ€uft die Logik im Schattenbetrieb: Sie macht VorschlĂ€ge und wir prĂŒfen hinterher, ob die Vorhersage wirklich gepasst hĂ€tte.
Treffer, Fehlprognosen und TemperaturverlÀufe werden ausgewertet. Ziel ist eine Heizkennlinie, die sich nicht blind verÀndert, sondern auf echte Daten reagiert.
Man braucht keine KI, um sinnvoll smart zu heizen. Die Basis ist eine funktionierende smarte Heizungssteuerung: Raumtemperaturen erfassen, Heizkörper oder Heizkreise bedarfsgerecht regeln, Zeitprogramme nutzen und die Heizung sauber anbinden. Die KI setzt darauf auf und versucht erst dann, das Verhalten des Hauses zu lernen und die bestehende Regelung weiter zu optimieren.
Eine klassische Heizungsregelung reagiert vor allem auf feste Kennlinien, Sollwerte und AuĂentemperatur. Unser Ziel ist eine zusĂ€tzliche Ebene, die das Verhalten des Hauses kennenlernt: Wie schnell kĂŒhlt ein Raum aus? Wie stark wirkt Sonne nach? Wann bringt eine Ănderung wirklich etwas â und wann wĂŒrde sie nur unnötig Takten oder Energie verschwenden?
Die 3-Stunden-Prognose und die automatische Erfolgskontrolle laufen bereits im Schattenbetrieb. Solare EinflĂŒsse werden mit Verzögerung berĂŒcksichtigt. Der nĂ€chste groĂe Schritt ist, belastbare Heizdaten ĂŒber die Heizperiode zu sammeln und daraus sichere AnpassungsvorschlĂ€ge fĂŒr die Heizkennlinie abzuleiten. Wie wir diese VorschlĂ€ge spĂ€ter begrenzt und rĂŒckholbar produktiv schalten wollen, zeigt Kapitel 26: KI sicher produktiv schalten.
Hier wird Home Assistant zum Werkzeugkasten: Homematic liefert Raumdaten, die Heizung ihre Betriebswerte, Wetter und Solar kommen dazu. SpĂ€ter zeigen wir die einzelnen Bausteine Schritt fĂŒr Schritt â ohne so zu tun, als wĂ€re eine selbstlernende Heizungsregelung mal eben in fĂŒnf Minuten zusammengeklickt.
Zum Nachbauen empfehlen wir deshalb diese Reihenfolge: zuerst die Heizung smart machen, danach Heizkennlinie und Vorlauftemperatur verstehen, anschlieĂend in Kapitel 24 die Heizungsdaten gemeinsam lesen und dann in Kapitel 25 Prognose und Schattenbetrieb aufbauen. Erst danach kommt die lernende Ebene mit vorsichtigen Eingriffen. Weitere echte Ansichten und Erfahrungen stehen in Smart Home in der Praxis.